Barcelona, eine Metropole am Mittelmeer

Barcelona bietet eine Mischung aus Altstadt und moderner Architektur, Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, unterschiedlichste Museen, Strandpromenaden, atemberaubende Aussichtspunkte auf den umliegenden Bergen und ein erlebnisreiches Nachtleben. Barcelona hat Tag und Nacht volles Programm und ist eine unvergessliche Stadt. Im Februar hatten wir bereits um die 16 Grad und konnten dem kalten Winter in Deutschland kurzzeitig entfliehen.

Sagrada Familia, Jamon Experience, …

La Rambla – die Flaniermeile

Die Rambla, für sie wird oft auch der Plural „Las Ramblas“ verwendet, ist eines der Wahrzeichen von Barcelona, welche diese Metropole so einzigartig macht. Die etwa 1,3 Kilometer lange Straße – in der Mitte eine Fußgängerzone – reicht vom Plaça Catalunya, wohl der zentralste Verkehrsknotenpunkt in Barcelona, bis zum Hafen. Den Abschluss bildet die weithin sichtbare Kolumbus-Säule. Danach führt die Rambla del Mar als Verlängerung der historischen Ramblas bis zum Maremagnum, einem Einkaufszentrum im Hafen.

Die Rambla gliedert sich in mehrere Abschnitte, die alle ihren eigenen Charakter haben. Sie teilt die Altstadt in das Barri Gotic und das Barri Raval.

outdoorcover.deAuf den Ramblas ist immer etwas los, Straßenmusiker und – künstler unterhalten ebenso die Besucher wie die lebenden Statuen. Menschen besorgen sich an den Kiosken ihre Tageszeitung und Familien mit Kindern kaufen an den Eiskiosken, die nach und nach die Tierstände ersetzen, besondere Leckereien. Oder ältere Herren sitzen am Rand und beobachten das Treiben auf der Straße.

Wohl kaum ein anderer Ort wird dabei so sehr von Touristen und Einheimischen gleichermaßen genutzt wie die Ramblas. Die Ramblas sind in das urbane Leben von Barcelona voll eingebunden. Links und rechts der Rambla finden Sie einige der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten und Stadtteile, die Barcelona bietet.

Rambla de Canaletes

Oberster Teil der Rambla beginnt an der Plaça Catalunya. Dieser Teil wurde nach der Font (Quelle) de Canaletes benannt, an deren Stelle heute ein Brunnen steht. Der Volksmund behauptet, dass derjenige, der von diesem Brunnen trinkt, immer wieder nach Barcelona zurückkehrt.

Rambla dels Estudis

Der Abschnitt der Rambla ist nach der früher hier angesiedelten Universität benannt worden. Diese Universität wurde 1843 abgerissen. Treffender für diesen Teil der Rambla ist sicher der auch gebräuchliche Name Rambla del Ocells („Vogel-Rambla“). Zahlreiche Händler haben hier bis vor Kurzem hier ihre Singvögel – und auch andere Kleintiere wie Meerschweinchen oder Schildkröten, verkauft. Durch die wenig artgerechter Haltung ist man dazu übergegangen, die Buden der Tierhändler nach und nach durch Eis-und Süßigkeitenkioske zu ersetzt. Am Ende dieses Abschnitts steht rechts an der Ecke zur Carrer Carme die gotisch-barocke Jesuitenkirche Església di Betlem, auf der anderen Seite der Palau Moja, ein Herrenpalast des 18. Jahrhunderts.

Rambla de les Flors

Richtung Meer hin werden nun die Süßigkeitenkioske durch Blumenhändler abgelöst. Im 19. Jh. war dies der einzige Platz, auf dem in Barcelona Blumen verkauft wurden. Auf dieser Höhe der Rabmla befindet sich,  die Mercat de la Boqueriá, der größte Markt Barcelonas.  An der gegenüberliegenden Seite befindet sich Schirmgeschäft, die Casa Bruno Quadros. Die interessante und zugleich skurrile Fassade ist mit kupfernen Schirmen und einem Drachen geschmückt. In diesem Bereich befindet sich auch ein Erotik Museum und Jamon Experience.

Pla de L’Os

Zwischen der Rambla de les Flors und der Rambla dels Captxis befindet sich das markante und berühmte Mosaik des Pla de l’Os, dem Bärenplatz, wie er wegen der Gaukler genannt wurde, die hier ihre Bären tanzen ließen. Auf dem nicht besonders markanten Platz befindet sich ein Mosaik von Joan Mirò. Dieses hat er 1976 geschaffen. Den Pla de L’Os finden Sie auf der Höhe der U-Bahn-Station Liceu.

Rambla dels Caputxins

Dieser Teil der Rambla ist vor allem die Rambla der Straßenakteure, der lebenden Statuen und der Cafés. Hier treffen sich die Artisten um ihre Kunststücke vorzuführen. Auf der rechten Seite (Blickrichtung Hafen) befindet sich, von außen eher unscheinbar, aber von innen sehr prunkvoll, die Oper Gran Teatre de Liceu. Am 31. Januar 1994 wurde sie bei einem Brand vollständig zerstört, ist jedoch wieder aufgebaut worden. Hier finden neben Bayreuth die größten Wagner-Festspiele statt.

Rambla de Santa Mónica

Auf dem letzten Abschnitt der historischen Rambla, unmittelbar vor dem Hafen, finden Sie Souvenirstände und Kunsthändler, sowie die Maler, die einen als Karikatur porträtieren. Früher war es hier deutlich vom Charakter des nahen Rotlichtviertels des Barrio Chino im Stadtteil Raval geprägt. Dieser leicht verruchten Charakter ist dem unteren Teil der Rambla zum Glück abhanden gekommen. Zur Rechten ist in einem ehemaligen Konvent des 17. Jh. das Museum Centre d’Art de Mónica unter gebracht. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Schräg gegenüber liegt in einer winzigen Seitengasse das Wachsfigurenkabinett.

Rambla de Mar – der Anbau

Die 1994 errichtete Rambla de Mar ist kein historischer Bestandteil der Ramblas. Überqueren Sie von der Rambla de Santa Mónica kommend den Passeig de Colom, vorbei an der Kolumbussäule, gelangen Sie zur Hafenmole. Von dieser aus führt eine imposante, wellenförmige hölzerne Brücke auf die Moll d’Espanya im Zentrum des Hafenbeckens. Dort liegt der Vergnügungskomplex Maremagnum mit Boutiquen, Cafés, Restaurants und Kinos sowie das Meeresmuseum. Die eiserne Kolumbus-Statue eignet sich hervorragend, um einen Überblick über die Rambla und den Hafen zu bekommen.

Geschichte der Rambla

Die Rambla in Barcelona war ursprünglich ein Flußbett („rambla“=arabisch „sandiger Boden“) und markierte bis ins 14. Jahrhundert hinein die westliche Stadtgrenze. In der darauffolgenden Zeit siedelten sich verschiedene Klöster an. 1775 wichen die Stadtmauern der mittelalterlichen Werft Drassanes. Gegen Ende des 18. Jh. wurde dann eine Art Promenade angelegt. Die Ramblas waren auch immer Schauplatz politischer Auf-und Umbrüche. Die Rambla ist heute, sowohl für Einheimische als auch für Touristen, sicher die beliebteste Flaniermeile. Das besondere Flair erhält die Rambla durch die Abwechslung, die sie den Besuchern bietet. Jede der Abschnitte der Straße hat seinen eigenen Charakter und eine eigene Geschichte.

Auf dem Weg durch die Altstadt trafen wir auf einen kleinen Markt direkt vor der  Santa Maria del Pi Basilica. Der Weg führt durch schnale Gassen und man findet immer wieder interessante kleine Geschäfte.

Placa Catalunya

Der Platz ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt in Barcelona. Auf und um den Platz herrscht buntes Treiben. Hier endet die Rambla, es gibt einen riesigen Fahrradständer, wo Leifahrräder parken und es führen drei Autospuren um den Platz herum. Hier halten Taxen und Busse, z. B. der Aerobus – der Flughafen Shuttel und die Touristenbusse für die interessanten Stadtrundfahrten. Auch gibt es eine Metrostation. Auf dem Platz sind viele Menschen und Tauben anzutreffen. Die Tiere sind in ganzen Schwärmen da. Der Platz ist umringt von sehr schönen alten, aber auch modernen Gebäuden.

Passeig de Gracia

Die Passeig de Gràcia ist der Prachtboulevard in Barcelona und eine der bekanntesten Straßen der katalanischen Hauptstadt. Hier sind in prächtigen alten Gebäuden die bekanntesten Marken untergebracht. Man findet einen Apple Store, Gucci, Louis Vuitton, Prada, Santa Eulalia, Zara und viele andere Marken. Diese Strasse eignet sich ideal zum Shoppen (Shopping | Passaig de Gracia).

Die Basilica de la Mercé

Mit dem Bau der Basilika wurde Mitte des 14. Jh. begonnen. Sie wurde Anfang des 15. Jh. fertiggestellt. Bevor sich die Kirche in das heutige Spätbarocke Monument verwandelte, durchlebte sie verschiedene Phasen der Renovierung. So entsprach sie anfänglich dem spätromanischen beziehungsweise frühgotischen Stil, dann dem rein gotischen bis sie durch Zerstörungen schließlich verschwand und in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts im Barockstil neu errichtet wurde. Dieser Aufbau begann 1765 mit dem Architekt Josep Mas i Dordal. Im 19. Jahrhundert wurden die Ornamente des Gebäudes durch verschiedene Wechselfälle zerstört.(Hinweise: Basilica de la Mercé)

Jamon Experience

Der Name verspricht, was er hält.  Jamon Experience ist eine moderne Multimedia – Show, die dem Besucher den ausgezeichneten spanischen Schinken Bellota Iberico und seine Entstehung in eindrucksvoller Weise darstellt. Die ausschließlich in Spanien lebenden iberische Schweine werden in natürlichen Weise aufgezogen und geben den fantastischen Schinken. Das Geheimnis liegt in der Fütterung. Die Schweine leben eine Zeit lang in den Eichelhainen von Spanien und ernähren sich unter anderem von den Eicheln, die dem Fleisch die besondere Geschmacknote geben.  Nach der Vorführung kann man direkt Schinken bestaunen, probieren und kaufen. Man kann sich den Schinken sogar nach Hause liefern lassen.

(Web Seite: www.jomanexperience.com)

Casa Milà (La Pedrera)

Die Casa Mila gehört zu den genialen Bauwerken des Architekten Antoni Gaudi. Es war das letzte Bauwerk, bevor er sich vollständig dem Bau der Sagrada Familia widmete. Das sehenswerte Wohngebäude liegt im Stadtteil Eixample und gehört zu den wohl bekanntesten und beeindruckendsten Bauwerken des Modernisme (katalanischer Jugendstil in Barcelona).

Die Casa Milá wird auch „La Pedrera“, das Steinbruchhaus, genannt. Sie bekam diesen Spitznamen, weil sie gerade zur Bauzeit einem Steinbruch ähnelte. Die Front des Hauses wirkt wie ein massiver Felsen, der nur durch Wellenlinien und eiserne Ornamente aufgelockert wird. Der helle Stein und die ansonsten farblose Fassade dieses Bauwerkes wirken sehr expressionistisch und unterscheiden ihn von allen anderen Werken Gaudís. Das Haus besteht aus zwei Teilhäusern, die nur durch die Fassade, das Erdgeschoss und das Dach miteinander verbunden sind. Jedes der Teilhäuser hat einen eigenen Hof und Eingang.

Die Casa Milà verfügt über ein natürliches Belüftungssystem, welches eine Klimaanlage überflüssig macht. In den Plänen Gaudís war außerdem schon ein Aufzug vorgesehen, der jedoch erst viel später in das Mietshaus eingebaut wurde. Farben und natürliche, runde Formen schmücken die Innenhöfe. Die Treppen, die zu den Eingängen der Apartments führen, winden sich an den Wänden entlang. Gaudí gestaltete die Casa Milà ausschließlich mit natürlichen Formen, so dass hier kein einziger rechter Winkel zu finden ist. Zu besichtigen ist neben den Höfen auch ein Apartment im Stil des Modernismus Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Belle-Etage (zu deutsch „schöne Etage“) befindet sich das Kunstmuseum der Fundació Catalunya – La Pedrera.

Der Höhepunkt im doppelten Sinne der Casa Milà ist aber ohne Zweifel das beeindruckende Dach. Nicht nur der überragende Ausblick über die Stadt zieht die Blicke der Besucher an. Vielmehr tun es die Schornsteine, Lüftungsschächten und Treppenaufgänge mit ihren fantasievollen Farben und Formen. Einige Schornsteine wirken wie mittelalterliche Ritter, die über das Dach wachen. Im Dachboden ist das Espai Gaudí (der Gaudí -Raum), ein sehr sehenswertes Museum, dass sich der Baukunst von Antoní Gaudí und natürlich dem Casa Milà selbst widmet. Die interessante Dachkonstruktion kommt ohne den bei uns üblichen Holzdachstuhl aus. Die Dachkonstruktion wurde einzig aus Ziegeln gemauert.

Die Geschichte dieses Hauses beginnt mit dem Wunsch eines Ehepaares namens Milà. Dieses Paar entschließt sich, auf ihrem 2.000 qm großen Grundstück am edlen Passeig de Gràcia, ein Haus zu bauen. Es sollte ein besonderes Haus im modernen Stadtteil Eixample werden. Der Ehemann – Pedro Milà – hatte von einem besonderen Architekten namens Gaudí gehört, der sehr erfolgreichen und innovative Arbeiten vollbrachte. Er hatte gerade das Haus eines wohlhabenden Mannes umgebaut, die Casa Batlló, die sich in derselben Straße befindet. Milà engagierte Gaudí auf der Stelle und ließ ihn die Planung für das Haus erstellen. Mit dem Bau des Hauses begann man 1906 und es wurde rund vier Jahre später fertig gestellt. Als erstes Gebäude des 20. Jahrhundert gelangte die Casa Milà 1984 auf die Liste des Welterbes der UNESCO. Mit ihren vielen innovativen und wegweisenden Details ist sie sicher eines der bedeutendsten und beeindruckensten Wohngebäude des Modernisme.

Die Basilika Sagrada Familia

Das für uns beeindruckenste Bauwerk ist sicherlich die Basilika Sagrada Familia, dem Lebenswerk von Gaudì. Sie ist eines der berühmtesten Wahrzeichen von Barcelona. Wir bewundern die gigantischen Ausmaße dieser Kirche und die Schönheit ihrer Gestaltung. Wegen ihrer Größe wird sie oft als „Kathedrale“ bezeichnet. Da sie aber keinen Bischofssitz hat, kann sie offiziel so nicht bezeichnet werden. Am 7.11.2010 wurde die Sagrada Familia von Papst Benedikt XVI. geweiht und damit zur Basilika erhoben.


Seit 1882 wird an der Kirche im Stadtteil Eixample gebaut. 1883 übernahm der katalanische Architekt Antoni Gaudí bis zu seinem Tod 1926 die Führung der Bauarbeiten. Gaudì hat den Bau bis heute maßgeblich geprägt. Mit der Fertigstellung wird erst 2026 gerechnet.  Der Bau wird ausschließlich aus Spenden und Eintrittsgeldern finanziert. Derzeit sind 8 der 12 über 100 Meter hohen Glockentürme fertig gestellt. Die höheren Türme der Fassade der Herrlichkeit werden noch gebaut und das zentrale Kuppelgewölbe mit einer Höhe von über 170 Metern. Derzeit wird an Teilen des Kreuzgangs, des Kuppelgewölbes und der Apsis gebaut. So sieht man an der Basilika immer noch Baugerüste und Baukräne.

Mercat de la Boqueria (Mercat de Sant Josep)

Der Mercat de la Boqueria hat eine lange Tradition und eine beeindruckende Geschichte.

Man erlebt an jeder Ecke neue Gerüche, vertraute wie exotische. Die farbenfrohe Präsentation der Waren ähnelt dem Stilleben berühmter Maler. Das Rondell in der Mitte des Marktes macht mit der Vielfalt der oft noch lebenden Meerestiere dem Aquarium Konkurrenz.

Im Mercat de Sant Josep, wie der Mercat de la Boquerià eigentlich heist, finden Sie nahezu alles, was das kulinarische Herz begehrt: Süßigkeiten, Honig, Käse, erlesene Öle, Oliven, einheimisches und exotisches Obst und Gemüse, Fleisch, Schinken, Fisch, Meeresfrüchte. Frischer werden Sie nirgends ein Essen genießen können, an vielen Ständen können Sie die Produkte nicht nur probieren, sondern auch gleich ein Mittagessen zu sich nehmen.

Die Geschichte des Marktes begann Anfang des 13. Jahrhunderts als Handelsmarkt. Im 18. Jahrhundert wurden mehrere Märkte an den Markt an der Rambla de Sant Josep zusammen gelegt. 1826 erlies der Marques Campo Sagrada erstmals Marktregeln für den Mercat de Boqueria.

Seit 1848 esxistiert der Markt als überdachte Markthalle. Erst 1861 erhielten die Obst- und Gemüsehändler das Recht, ebenfalls ihre Waren dort zu verkaufen. Bis dahin war das ein Privileg der Fleischhändler („Boqueria“ bedeutet Fleischerei). Auch Blumen wurden fortan exklusiv auf diesem Teil der Rambla verkauft. Manche Händler gaben eine Blume zu den Einkäufen hinzu.

1869 wurden die Gebäude jenseits der Carrer de Jerusalem abgerissen, um den Markt auf die heutige Größe von 13.600 Quadratmetern erweitern zu können. 1914 wurde das Metalldach eingeweiht, welches heute noch vor Sonne und Wetter schützt. Ab dieser Zeit entwickelte sich der Markt auch zu einer touristischer Attraktion.

Port Barcelona

Der Hafen von Barcelona bietet viel Sehenswertes. Man wandert auf der verlängerten „Rambla“ am Sportboothafen vorbei und kann auf der anderen Seite große Fähren anlegen sehen. Von hier aus kann man sogar auf die Kanaren fahren. Hier trifft romantischer Hafen mit Einkaufs- und Vergnügungsmöglichkeiten auf Industriegebiet. Seine zentrale Lage macht ihn zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt von Barcelona, Kataloniens, Spanien und Europa.

Park Güell – Gaudís Hommage an die Natur

Der Park Güell ist eine wunderschöne Sehenswürdigkeit in der Natur von Barcelona
Antoni Gaudis hat ein eindrucksvoller Weise Natur und Baukunst verbunden. Weltberühmt ist die mit Bruchkeramik verzierte gewundene Bank oberhalb der römischen Tempeln.Im Mittelpunkt des Parks steht die 3000qm große Terrasse, die von einer 110m langen, wellenförmigen Bank begrenzt wird. Salvador Dalí nannte die Bank einmal den Vorläufer des Surrealismus. Der unterhalb der Terrasse entstandene Raum ist einer Markthalle nachempfundenen. Das Wahrzeichen des Parks ist ein freundlicher Drache, der den Aufgang zur Markthalle bewacht. Der Park verzaubert mit einer Kombination der bunten Pflanzenwelt mit farbenfrohen Gebäuden und Elementen, wie der langen Bank und besonderen Formen von Bauwerken und ihren Säulen. Manche Elemente wirken wie Spielzeug und könnten aus einem Märchen stammen.

Erotic Museum – Museu Eròtic de Barcelona

Barcelona gilt insgeheim als Stadt der Liebe. Da darf natürlich ein Erotik Museum nicht fehlen. Es liegt direkt an der Rambla. In der ersten Etage lockt von Zeit zu Zeit „Marilyn Monroe“ auf dem Balkon die Besucher an. Sie bewegt sich im Luftstrahl eines Ventilators mit fliegendem Rock und ruft den unten vorbeilaufenden Passante ein „Huhu“ zu. Im Museum kann man alte erotische Filme, viel über Erotik in der Geschichte und einen kleinen Shop erleben. Das kleine Museum ist mühevoll hergerichtet und ist sicher einen Besuch wert.


(Museu Eròtic de Barcelona, La Rambla, 96 bis, 08002 Barcelona, Spanien)

Barri Gòtic – das Gotische Viertel

Das Stadbild des Gotischen Viertels ist durch viele enge und verwinkelte Gassen geprägt. Die Geschichte geht bis in die Römerzeit zurück und gilt als Ursprung Barcelonas. Der Mittelpunkt des Viertels bildet die Kathedrale La Seu, um die sich etliche sonnige Plätze mit geschichtsträchtigen Gebäuden versammeln. Mehrmals wurde das Viertel von Grund auf saniert, zuletzt zu den Olympischen Spielen 1992. Aber auch heute noch wird die alte Bausubstanz liebevoll und aufwändig erhalten. In diesem Viertel befinden sich einige der schönsten und bekanntesten Museen. Im Gotischen Viertel gibt es nur wenige befahrene Autostraßen, Sie können also fast überall zu Fuß das Barri Gòtic erkunden. Hier kann man shoppen, schlendern und kulinarisch genießen.

Auch befindet sich hier El Call – Das Jüdische Viertel von Barcelona. Es befindet sich inmitten des Gotischen Viertels. Es beginnt an der nordwestlichen Ecke des Plaça Sant Jaume. „El Call“ bedeutet „kleine Straße“ oder auch „Gasse“. Dies leitet sich von den mittelalterlich geprägten engen und verwinkelten Gassen ab, die das Bild von El Call auch heute noch prägen. El Call gliedert sich in das „Call Major“ mit der Synagoge und das „Call Menor“, ein kleineres Viertel in Richtung Ramblas. Das Call Menor endstand, nachdem auch außerhalb der Stadtmauer gesiedelt werden durfte. Wir besichtigten die kleine Sysnagoge (Major Synagogue of Barcelona) , die eher unscheinbar im unteren Geschoß eines Hauses unter gebracht war. Dies unscheinbare Bauweise der wichtigsten Sysnagoge von Barcelona ging auf eine Anordnung des Königs in der damaligen Zeit zurück. Es durften keine jüdischen Gotteshäuser größer als die kleinste christliche Kirche in Barcelona sein. Seit 2002 ist die Synagoge Major – die älteste Synagoge Spaniens und eine der ältesten in Europa – im Zentrum des jüdischen Viertels wieder zu besichtigen.
Im jüdischen Viertel sahen wir vor allem kleine Galerien und Antiquitätengeschäfte.

Kleiner Geschichtlicher Hintergrund

Im 13. Jahrhundert lebten in Barcelona ca. 4.000 Juden, ca. 15 Prozent der damaligen Stadtbevölkerung. Ein Großteil arbeitete als Ärzte, Wissenschaftler, Gelehrte, Kaufleute oder Geldverleiher für den katalanischen Adel und die Krone. Aufgrund dessen und durch Handelskontakte zum nahen Osten und Nordafrika stellten sie einen wichtigen Bestandteil der Wirtschaft dar. 1424 mussten alle jüdischen Familien als Ergebnis der Judenverfolgungen Barcelona verlassen. Wertvolle Handelskontakte und Wissen ging verloren.

Restaurants, Bars

  • Bar Oviso,
  • ArtiSA Barcelona,
  • Lamenuda, mit eigener Bierherstellung.
  • Restaurant La Fonde, gutes Essen mit stilvollem Service.
  • Bodega Montse, Tapas und Wein in der kleinen Bar. Gemütlich und einfach.
  • First Cocktail Bar Barcelona. Hier hängen alles Wände voller Postits.
  • Cafe Zurich, direkt am Placa Catalunya.
  • Cafe Fornsdelpi, nettes kleines Cafe am
  • Sidecar, am .


Dream big, Say please and thank you,
Tra your best, Be grateful, CHoose to be happy,
Smile, Hug often, Offer to help,
Sing, laugh, dance.


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